Engelberger Rotstock und Wissigstock

Start Oberrickenbach Talstation und mit der Seilbahn kräfteschonend hinauf zur Crüzhütte oberhalb des Bannalpsees. In gemächlicher Steigung gehts über Almwiesen hinauf zum Bannalper Schonegg, welches zum Schluss in recht knackig steilen Serpentinen und Matsch erlaufen wird.

 

Weiter über schmalen, aussichtsreichen Höhenweg, später in einer steinigen Mondlandschaft bergan zum Rotgrätli-Übergang. Früher im Jahr liegt wahrscheinlich noch einiges an Schnee. Wir kommen ohne grossen Schneekontakt, dafür ziemlich prustend auf der Scharte an. Ein heftiger Wind empfängt uns und begleitet uns von nun an auf der Engelberger Sonnenseiten. Der Schotteranteil wird höher, es geht kräftezehrend hinauf auf die Scharte zwischen Engelberger Rotstock und Wissigstock. 

 

Wir entscheiden uns fürs Vertikal hinauf zum braunfarbenen Engelberger Rotstock, der Name kommt nicht von ungefähr! Bröselig steil, dafür ausgetreten, schlängelt sich das Steiglein bis zum höchsten Punkt, welcher von einem kleinen Gipfelkreuz bewacht wird. Wegen dem heftigen Wind gehts gleich darauf wieder bergab, etwas Vorsicht ist angebracht ob des losen Gesteins. Dann folgt der laufbarere Berg, der Wissigstock, zwar nicht minder schottrig, dafür in angenehmer Steilheit sprinten wir bis zum breiten Gipfel mit überdimensional grossem Steinmann.

 

Von nun an gehts nur noch bergab oder eben dahin, die Rugghubelhütte empfängt uns mit Cola und Kuchen, bevor der flowige Trail weiter Richtung Brunni leitet, immer mit traumhaftem Panorama und der Sonne im Gesicht. Der schönste Trailteil neigt sich dem Ende zu, wir heizen weiter hinunter nach Engelberg, sanfte Wiesen leiten den Weg. 

 

Eine kleine Extrarunde wegen einer Baustelle lässt kurzzeitig die Motivation schwinden, es geht auf und ab, die müden Muskeln mögen halt nicht mehr. Schliesslich erreichen wir den Bahnhof von Engelberg, wo wir bis Wolfenschiessen  den Zug nehmen und anschliessend mit dem Bus wieder hinauf zur Talstation Fell bei Oberrickenbach gebracht werden.

 

Fazit: Hochalpine Runde in landschaftlich traumhafter Umgebung, die wirklich viel laufbaren Anteil aufweist bei ca. 1550Hm und 23km mit 2 Gipfeln über 2800m.

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Patricia Schanne, MSc

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