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Genusskletterei im Bockmattli: Namenlose Kante

Ich bin begeistert. Bereits die erste leichte Seillänge der namenlosen Kante bringt mich zum Jubeln. Griffig, fester Kalkstein, zwar abgeklettert und an den schwierigeren Stellen ordentlich poliert, aber wen störts bei dieser Linie und dieser Felsqualität im Allgemeinen?

 

Die Hände greifen Schuppen, versinken in grossen Kellen, nehmen mal eine Sanduhr als Bierhenkel gerne zur Fortbewegung, dazwischen blinken ab und an Bohrhaken, Normalhaken stecken ebenso und komfortable Stände auf grossen Podesten oder in kleinen Höhlen beenden jede Seillänge ohne Seilsalat und Unordnung. Der Fels würde gut Keile fressen oder für Sanduhren Platz bieten, wenn jemandem die eher spärliche Bolt-Bekakung unzureichend erscheint. Und die Crux-Passage ist bestens gesichert. Somit empfiehlt sich die Route nicht nur für Genussspechte, sondern auch für Alpineinsteiger oder als Familienkletterei.

 

Am Stand schwenken die Blicke immer wieder auf die bezaubernde Umgebung, auf den blauen Wägitalersee, die steilen Wände des kleinen Bockmattliturms oder die Serpentinen in der Gross Chälen. Das Grün der Wiesen harmoniert so toll mit dem Grau der Felsen und dem blauen Himmel. Idylle pur, dazu das Kuhglockengebimmel aus der Ferne. Das Bockmattli, ein Platz zum Verweilen und Träumen...

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Patricia Schanne, MSc

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