Skitour kleines Pfutjöchle und Pitzenegg

Von Lähn startet man direkt am Bahnhof über Wiesenhänge, ca. 10cm Schnee auf Unterlage. Mit jedem Meter Gewinn an Höhe wird dann der Schnee auch mehr, teilweise schlängelt sich die Aufstiegspur durch lichten, tief winterlich verschneiten Wald, ein Genuss! Übers Hartl Egg erreicht man die Forststraße zur Bichlbacheralmhütte. Wir haben nur für ca. 200m dieser gefolgt, anschließend gehts wieder durch Waldpassagen den Rücken hinauf, bis man schließlich freie Flächen erreicht. Mittlerweile hats ca. 30cm feinstes Weiß! Immer weiter den Rücken hinauf, eine kleine Steilstufe überwindend, erreicht man schließlich das kl. Pfutjöchle. Besonders im oberen Teil durch den starken Wind Steinkontakt im Aufstieg, interessanterweise jedoch nicht bei der Abfahrt. Bei frostigen Temperaturen und starkem Wind haben wir uns gegen eine Gipfelrast und für einen weiteren Anstieg Richtung Pitzenegg entschieden. Dort war der Schnee sogar weniger verblasen, beim Aufstieg zwischen den Latschen begleitete uns sogar die Sonne, welch herrliche Winterlandschaft! Dass bei der Abfahrt zahlreiche Juchzer und Jodler zu hören waren, erklärt sich von selbst...

 

Fazit: Bis hinauf zur Waldgrenze ist Unterlage vorhanden, darüber gelangt man besonders an den windexponierten Stellen wie Kämme, Rücken, Grate durchaus zum Grund. Mit etwas Voraussicht allerdings ohne Probleme zu handhaben. Auf 1800m hat es sicherlich gute 30cm Neuschnee gemacht.

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Skitourensaison eröffnet

Der lang ersehnte Winter ist endlich in Tirol eingekehrt: Rodeln, Skitouren, Langlaufen, Schneeschuhwandern, was das Herz eben begehrt! Zum Auftakt gings heute mal wieder auf den Hoadl und Pleisen in der Axamer Lizum, mit wohl 300 Gleichgesinnten. Was ein Trubel: Pistengeräte im Einsatz, sicher 100 Autos am Parkplatz, Karawanen von Tourengehern schlängeln sich in Kehren die Pisten hinauf. Jung und Alt, Konditionsschwein und Gelegenheitsgeher, Hund und Herrchen, schnaufend oder gemütlich erzählend, und doch, irgendwann erreichen sie alle das Hoadl. Sonne sitzen, Aussicht genießen und die weiße Pracht bestaunen, der eine etwas länger, der andere etwas kürzer. Heitere Gespräche bei der Rast, Pläne werden geschmiedet, neue Tourenbekanntschaften geschlossen, alte Bekannte getroffen. Und dann die Abfahrt, die ersten Schwünge noch unsicher, später immer rasanter und wagemutiger, Kurzschwung und Hansi-Wedler oder langgezogene Turns, hauptsache der Rhythmus passt und die Oberschenkel brennen!

 

Da fällt mir spontan ein: Alle Jahre wieder!

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Hinterer Daunkopf, Stubaier Alpen

Zum Abschluss noch eine kleine feine Skitour hinauf zum hinteren Daunkopf!Gemütlich mit der Gamsgartenbahn zum Stubaier Gletscher, die Sonne und Aussicht genießend, am Gipfel recht starker Wind, dafür aber 0° und das auf 3000m! Leider ist der Schnee mittlerweile überall windgepresst, ziemlich hart und holprig, vom Abfahrtsgenuss fehlt jede Spur. Am besten ein windgeschütztes Platzl suchen und einfach nur das Panorama bei einer guaten Jause wirken lassen und den Energiespeicher mit Sonne auftanken!

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Innere Sommerwand, Stubaier Alpen

Eigentlich hätte der Winterraum der Franz-Senn-Hütte für die kommenden drei Tage uns als Dach über dem Kopf dienen sollen. Doch es kommt meistens anders als man denkt...mit 15 Personen war er mehr als voll belegt, so beschlossen wir den Rückzug anzutreten, auch wenn unsere Füße schmerzten nach der langen Tour vom Parkplatz Seduck bis hinauf auf die Innere Sommerwand und wieder zurück zur Franz-Senn-Hütte. Im letzten Tageslicht erreichten wir erschöpft, aber zufrieden mit einem Grinsen im Gesicht das Auto, welch ausgefüllter Tag. Von Bruchharsch, über windverblasenen Schnee, Gries und letzten Powder, hin zu anregender Gratkletterei in festem Urgestein, Sonnenuntergangsstimmung, heiteren Diskussionen und Gelächter. Einfach ein perfekter Tag!

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Winterraum Neue Pforzheimer Hütte

Das Schönwetterhoch will nicht enden...also nochmals die Tourenski und den Rucksack für drei Tage gepackt. Fantastische Verhältnisse rund um die Pforzheimer Hütte, im Nordsektor feinster, gesetzter Powder und im Südsektor firnen die steilen Aufstiege zu den den umliegenden Scharten und Gipfeln bereits auf. Welch Genuss im Abendlicht auf dem Gipfel des Zwieselbacher Rosskogels zu sitzen, Traumpulver im Kar unterhalb der vorderen Grubenwand und recht alpines Ambiente im Aufstieg am Grat zum Gipfel selbiger. Und das beste: kaum eine Menschenseele unterwegs, viel unverspurtes Gelände und ein feiner, kleiner Winterraum.

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Winterraum Jamtalhütte

Der verheißungsvolle Wetterbericht am Donnerstag meldet stabile Hochdruckwetterlage, dazu einen 2er vom Lawinenwarndienst und zwei Freunde aus meiner Heimat, die ihren Besuch ankündigen. Der Skitourenplan ist schnell erstellt: wir fahren in die blaue Silvretta, Stützpunkt Winterraum Jamtalhütte. Doch meistens kommt es anders als man denkt, starker Wind hat den Schnee umgestaltet, Windgangeln und Plattenpulver, anstatt staubender Powder. Die Routenfindung wird anspruchsvoll, der starke Wind wirkt zermürbend auf das Gemüt ein, doch dafür Ruhe und Einsamkeit in den Bergen, herrlich!

 

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Endlich wieder Schnee!

Nach der langen Neuschnee-Durststrecke gab es nun endlich wieder Nachschub vom funkelnden Weiß, satte 30cm im oberen Anstieg zum Hirzer in den Tuxer Alpen und dazu noch das Wolkenmeer über den Tälern. Skitourenherz, was willst du mehr?!

 

 

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Patricia Schanne, MSc

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