Lämmerenhütte

Wildstrubel, Lämmerenhorn, Steghorn, Rote Totz, Daubenhorn

Infos:

  • Zustieg Hütte:

Start in Leukerbad und Auffahrt mit Seilbahn zur Gemmi. Seilbahn fährt jede halbe Stunde. Zuerst ohne Felle Abfahrt hinunter auf "Piste" in Lämmerenboden. Anfellen und anfangs recht schattig gemütlich den Stangen entlang zur Lämmerenhütte. Eine kleine Steilstufe ist meist "präpariert".

 

  • Tourengebiet:

Die mehrheitlich recht flachen Touren sind für Schneeschuhgeher bestens geeignet. Für Tourenskiläufer sind damit kleinere Schiebestrecken vorprogrammiert, aber super Gebiet bei etwas angespannteren Verhältnissen oder auch schon früh im Jahr, da Start der Touren auf 2500m. Schneesicherheit! Wildstrubel als Hauptattraktion zieht viele Tourengeher an, am besten azyklisch unterwegs sein um dem Besucherstrom zu entgehen. Alle Touren sind auch noch am frühen Nachmittag mit entsprechender Kondition möglich, so dass leicht 2 Touren pro Tag unternommen werden können.

 

  • Lämmerenhütte

Sehr gut geführte SAC Hütte. Trockenraum, gute Verpflegung (Nachschlag so viel man möchte, Frühstücksbuffet!). Übernachtung/HP um 60 SFr


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Lidernengebiet

Bereits bei der Zufahrt ins Riemenstaldner Tal steht geschrieben: "Lidernenhütte und Chäppelibahn geschlossen". Super. Nach anfänglichen Zweifeln entpuppt sich dieser Umstand allerdings als Geheimtipp für den gestrigen Tag. Keine Menschenseele weit und breit, was freie Spurwahl im großzügigen Gebiet rund um die Lidernenhütte heißt. Die Karstflächen sind prima eingeschneit, gut 40cm feinstes Weiß hat uns Frau Holle in den letzten 2 Tagen beschert. Die Bäume unten im Talgrund sind in ein prächtiges Gefieder aus glitzernden Kristallen eingehüllt, Stille und Abgeschiedenheit erwarten uns. 

 

Die Spurarbeit ist mühsam, wir wechseln uns Abschnitt für Abschnitt ab. Der Vordermann keuchend und schnaufend nach kalter Luft ringend, der Hintermann gemütlich schmunzelnd über den Vorderen, wie der sich abmüht. An der nächsten Kuppe wechselt das Spiel, so schaffen wir Meter um Meter. Immer wieder müssen wir stehen bleiben um uns zu orientieren. Das zerkastete Gelände ist schwierig zu lesen, im Endeffekt ein Glücksspiel, ob nach der Kuppe ein Abbruch folgt oder ein sanfter Übergang in die nächste Mulde und damit ein neuer Weg frei wird zum gegenüberliegenden Rücken. Versuch und Irrtum, unsere Spuren im Schnee nehmen interessante Muster an. Mal auf, mal ab, mit der Kirche ums Kreuz. 

 

Aber das macht auch den Reiz des Skitourengehens aus, die freie Qual der Wahl, die optimale Spuranlage finden, der Erste sein, der seine Handschrift hinterlässt, wie im Aufstieg, so auch in der Abfahrt. Unsere Handschriften gestern zeugten jedenfalls nicht von erster Güte, aber es ist ja noch Anfang der Saison:-)

 

Nach mehreren Stunden Wühlerei erklären wir eine vorgelagerte Kuppe zu unserem Tagesziel und siehe da, ein Naturgipfelkreuz (siehe Bilder) bestätigt uns, dass der Umkehrpunkt für heute erreicht ist. Die hochwinterliche Sonne steht mittlerweile auch schon beängstigend tief. Mein Tourenpartner Pascal und ich genießen unsere Jause im wärmespendenden Nachmittagslicht. Wir sind uns einig, fantastische Tour, es muss nicht immer ein namhafter Gipfel sein. Um uns reihen sich beliebte Tourenziele wie Rossstock, Chaiserstock und Hundstock, wir bevorzugen in dieser menschenleeren Weite heute einen namenlosen Gupf von 2084m Höhe.

 

Die Abfahrt? Nunja, schieben und treteln ist angesagt, und zwischendrin immer mal wieder 2, 3, Wedler. Die Riemenstaldner Abfahrt entpuppt sich als Genusswanderung, ok, den lässigen Hang zum Schluss ausgenommen, bei 35° mit einigen Bäumen zum Slalomfahren bei diesem fluffigen Powder der absolute Wahnsinn, yipppiiieeehhhh!

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Wildspitz

Die Wildspitz ist zu allen Jahreszeiten ein Genuss! Von kaum einem anderen Voralpengipfel erlebt man solch grandiose 360°-Fernsicht, mir stockt jedesmal regelrecht der Atem, wenn ich die letzten Meter zum Gipfelkreuz emporschreite. 

 

Eine kalte Brise wehte heute über diesen vielbesuchten Aussichtsberg, so dass niemand den Rundumblick lange genoss. Ich packte mich stattdessen dick ein und kam aus dem Fotografieren gar nicht mehr raus. Besonders der Anraum an den Pfosten, welche den Kamm hinauf säumen, fiel meiner Linse zu opfer. Und natürlich mein Lieblingsberg, der Mythen, welcher heute arktisch anmutete über der Stadt Schwyz.

 

Schneeschuhgeher, Skitourengeher, für einen Mittwoch ist der Berg wirklich gut besucht. Im Gipfelrestaurant wird lauthals geplaudert, von allen Seiten steigen die Wintersportbegeisterten empor. Und doch findet jeder noch seine eigene Spur beim Abfahren, die breiten Hänge zwischen den tief verschneiten Bäumen sind nach dem heutigen Tag mit Wedlern überzogen. Besonders der Gipfelhang läd zum Juchzen ein, weiter unten wirds flacher, doch auch nicht weniger reizvoll.

 

Bei so viel Auswahl an sanften Hängen kann es leicht vorkommen, dass man zu weit nach rechts oder links sich verirrt. Doch nicht verzagen, alle Hänge enden bei der Hauptverbindungsstraße, dann trägt man eben die Ski ein Stück zum Auto zurück:-)

 

 

Fazit: Genussvolle Skitour/Schneeschuhtour, besonders im Hochwinter unter der Woche. Am Wochenende hoffnungslos überlaufen. Auch bei hoher Lawinengefahr gut möglich. Nicht ganz 1000Hm von Steinenbach über sanfte, breite Weiden und lichten Wald, mehrmals wird die Straße gekreuzt.

 

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Firenstöckli, Skigebiet Stoos

Irgendwie witzig mit den Ski unter den Füßen von der Standseilbahn durch den Ort Stoos hindurch wandern. Der Neuschnee der letzten Tage bedeckt den autofreien Ort mit einem schillernden Weiß. Fluffig weich bedeckt er die wenigen Gebäude. Die ersten Schritte im samtigen Schnee fühlen sich fantastisch an, wie lange wir doch gewartet haben auf den ersten Schnee...

 

Nebel umhüllt einzelne Berggipfel, dann gibt er die Aussicht wieder frei. Wir bewegen uns an der Grenze zwischen hellgrauen Wattebauschen und azurblauem Himmel, Schneeflocken liegen in der Luft. Eigentlich trägt sie abertausende davon, eine einzigartige Stimmung waltet über dem kleinen Skigebiet Stoos. 

 

Ein mächtiger Hallo-Ring um die Sonne begleitet uns auf unserem Aufstieg. Gemächlich ziehen wir Schritt um Schritt tiefe Furchen in den weichen Schnee, sanfte Kurven von oben betrachtet. Was wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht wissen, dass wir die Skier fast wieder hinunter tragen müssen. Ohne Unterlage stoßen wir im steileren Gelände in jeden Erdhügel, unmöglich einen Schwung zu machen. Und im flacheren Gelände rutschen wir keinen Zentimeter vor, zu tief der Schnee. 

 

Aber was soll's, Skitouren light zum Saisonauftakt:-)

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Kühtai - Sonne und Aussicht genießen

Es ist vollbracht: Haralds Tourenski haben nach 15 Jahren endlich den Geist aufgegeben! Nach anfänglichem Spiel in der Bindung beim Aufstieg zum Geiskogel von Haggen, entschied sie schließlich beim Pistenaufstieg auf der Sonnseite des Kühtais sich vom Ski zu trennen. Waren die Beiden, Ski und Bindung, doch für knapp 15 Jahre ein Paar...

 

Mit dieser wohlwollenden Tat geben die beiden den Weg frei für ein Skimodell, was man wieder "state-of-the-art" nennen darf. Wir klettern ja heutzutage auch nicht mehr mit Hanfseilen und Lodenhosen, die Entwicklung schreitet fort...

 

 


Gaiskogel, 23.04.2012

Der Winter nimmt heuer kein Ende, traumhafter Pulver lockte uns zum wiederholten Male in die Kühtaier Berge. Bereits am Samstag lockte der kurze, aber steile Anstieg hinauf zum Gaiskogel von Haggen. Doch da gabs ja bekanntlich die Probleme mit den nicht ganz up-to-date-Ski"...

 

Dafür konnten wir am Montag zu fünft den Gaiskogel für uns alleine genießen. Die Spurarbeit gestaltete sich in einigen Passagen recht mühsam aufgrund der Triebschneepakete, die zu größter Achtsamkeit aufriefen. Die Gipfelrinne hatte doch sicher 45 Grad und massig eingewehten Schnee drein und die Steilstufe, welche zum flacheren Gelände unterhalb der Gipfelrinne führt, wollte ich auch nicht ein zweites Mal gehen.... Für die letzten 20Höhenmeter entschieden wir unseren Weg zu Fuß links außerhalb der Rinne auf einem felsigen Rücken fortzusetzen.

 

Die Abfahrt ein Traum, aber schaut selbst, Bilder sagen mehr als tausend Worte...


immer wieder schön nach Neuschnee: Zischgeles

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Rofelewand

Was soll ich sagen außer: Die beste Skitour der Saison! Ein gewaltig schöner Berg, strahlender Sonnenschein und Firn vom Feinsten bis zum Auto und das bei knapp 2000Hm Abfahrt. Sogar Pulver hat es in den Nordexpositionen noch gegeben. Dazu wenig Leut am Weg und 4 muntere Gesichter am Gipfel mit einem Funkeln in den Augen. Schlichtweg ein perfekter Tag!

 

Verhältnisse: Wir sind um 6:15h gestartet, Stirnlampe nicht nötig. Vom Auto weg mit Ski über den Forstweg zur Arzler Alm, von da an über kupiertes Gelände bis zum Totenkarferner. Sehr gut zu gehende Spur über den Ferner bis zum "Skidepot". Dort Steigeisen angelegt , Ski auf den Rucksack gespannt, eine kurze felsige Passage überwindend und die Südrinne hinaufgestapft (ca.45°), gute Spur drein.

 

Abfahrt ca. um 11:30Uhr bei besten Firnverhältnissen, auch in der steilen Rinne. Auf dem Totenkarferner noch Pulver. Von der Arzler Alm kann man über eine Schneise den Forstweg fast bis ins Tal abkürzen, ist a bissl wie Stanglfahren:-)

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Haller Roßkopf

Schon zum zweiten Mal treten wir in dieser Saison den langen Weg ins Halltal an. 4:30Uhr Start, was eine Zeit! Aber die angekündigten Temperaturen und die südseitige Exposition unseres Tourenzieles, der Haller Roßkopf, verlangen den frühen Aufbruch. Und trotzdem, bereits um 8 Uhr brennt es uns zwischen den Latschen außer, der Schnee ist schon sulzig und wir stecken erst im unteren Teil des Anstieges! Mühsames Spuren bringt uns über den steilen, felsdurchsetzten Latschengürtel. Mit den Ski aufm Rucksack gehts kräftezehrend weiter bis unter die felsige Wand, der Weiterweg ist nicht direkt ersichtlich. Felsige Bänder mit Schnee bestückt könnten uns hinauf zur SO-Schulter bringen, doch wir haben das Bild von einer Rinne im Kopf, welche uns dort hinauf bringen soll. Also um die Ecke schauen, ins linke Kar, und siehe, dort beginnt besagte Rinne. Doch die warmen Temperaturen und das bereits diffuse Licht haben den Schnee schon um 9Uhr so aufgeweicht, dass wir den Rückzug antreten müssen:-( Im grenzwertig nassen Schnee hangeln wir uns zurück durch die Latschen/Fels-Stufe und sind froh, als wir heil den Issanger erreichen. Verkehrte Welt, gegenüber auf der Nordseite feinste Powder-Wedelspuren und auf unserer Südseitige das reinste Ausrinnen! Aber wie so oft, kleine Abenteuer findet man zum Glück auf vor der Haustüre:-)

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Lisenser Spitze

Nach 1 Woche ohne körperliche Aktivität aufgrund Krankheit war ich heute dreifach motiviert. Endlich wieder hinaus in die Natur, ins Freie, Sonne, Schnee und Bergpanorama genießen und Aussicht halten nach neuen Tourenzielen.

 

Die Lisenser Spitz war unser heutiges Skitourenziel, die nordseitig ausgerichtete Flanke hinauf zum Gletscher bescherte uns wie vermutet reinsten Abfahrtsgenuss, gute 30cm Neuschnee hatte es am Montag gemacht. Fast schon kurios das frisch verschneite Landschaftsbild Ende März, doch oben am Gletscher spürten wir dann doch, dass der April naht, im weiten Bogen auf die Lisenser Spitze zu brannte es so manchen außer, Schweißtropfen fielen, die Felle begannen anzustollen. Zum Glück gibts das grandiose Bergpanorama, je höher man kommt, da sind die Strapazen schnell vergessen...

 

Fazit: Super Verhältnisse: sicher, frischen Schnee, herrliches Wetter, leider viele Leut am Weg (aber wen wunderts?)

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Leutascher Dreitorspitze

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Nösslachjoch, Eggerjoch und Leitnerberg

Kurzentschlossen an diesem noch frühen Nachmittag sollte es mit Liftunterstützung hinauf aufs Nösslachjoch gehen. Von der Bergstation des Doppelsessellifts sind es noch wenige Höhenmeter hinauf zum Kreuz, von da an verlässt man den Trubel des Skigebietes und taucht ein in die schier endlose Kammwanderung. Traumhafte Blicke hinüber zum Olperer, nach Südtirol, zur nördlichen Kette oberhalb des Gschnitztales,...lassen die Arbeitsstunden vom Vormittag schnell vergessen. Wenig Schnee hats oben am Kamm, immer wieder tangieren wir kleine Felsen und vorallem Polster und Moose mit unseren Fellen. Doch unserem Vorhaben bis zum Leitnerberg uns durchzuschlagen, können die aperen Stellen nichts anhaben. Mäßiger Wind lässt uns trotz strahlendem Sonnenschein nicht ins Schwitzen kommen, in stetem Auf und Ab erreichen wir schließlich das Tagesziel, den Leitnerberg, von dem (nord)westliche, zum Teil recht steile Hänge hinab zur Trunahütte führen, wo uns ein Forstweg wieder zurück ins Gschnitztal bringen soll. Die Abfahrt beschert uns Bruchharsch, Pulverschnee auf Harschdeckel sowie einige recht nette Schwünge im Neuschnee von vorgestern. Da der Forstweg schließlich auf halber Höhe ins Tal geräumt ist, beschließen wir die Direttissima ins Tal durch den steilen Wald zu nehmen. Bis auf 30Hm Ski durchs dickste Dickicht schleifen ist die Abfahrtsalternative aufgegangen, der tragende Deckel bringt uns über Rinnen, Kahlschläge und sonstiges Unterholz bis in den Talgrund, wo wir zu allem Glück noch einen äußerst netten Autostopp zurück nach Steinach erhascht haben.

Super erlebnisreiche Nachmittagstour!

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Zischgeles

Wer hätte das gedacht? Eine der Paradeskitouren im Sellrain nach Neuschnee (beim Start 20cm, beim Gipfelhang 40cm) und kaum Leut aufm Weg, dazu Sonnenschein, angenehme Temperaturen, ein Wolkenmeer über den Tälern und sogar der Stapfer zum Gipfel war noch zum Spuren! Ein Traum. Bei der Abfahrt hats gestaubt wie den ganzen Winter noch nicht! Bin grad total ausm Häusl....

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1. Firnalarm für 2012!

01.03. Nockspitze mit Leintuch

In Axams lebend gehört die Nockspitze natürlich zu den Hausbergen. Doch mit Ski bin ich noch nicht allzu oft oben gewesen. Das Leintuch, der südseitige gleichmäßig geneigte Hang Richtung Stubai ist mir schon des längeren ein Anliegen...Nachdem wir uns am Mittwoch Abend etwas verquatscht haben und nicht in aller Herrgottsfrühe los starten wollten, war die Entscheidung für die Nockspitze schnell gefällt. Eine gute Entscheidung!

 

Vom Adelshof läufts sich prima hinauf zum Birgitzköpfelhaus und ehe man sich versieht, steht man bereits oben auf der Saile, nunja, die schattige Rinne hinauf war nicht gerade höchster Genuss, rutschige Spur und viele harte Knollen, aber das Leintuch lockt bereits, zumindest, was noch davon über ist, Grundlawinen und Schneemäuler haben bereits einiges vom großen Hang aufgefressen. Doch am rechten Rand im Abfahrtssinne gabs noch einen unberührten Rücken mit bestem Firn. Vom Sattel gehts dann noch weiter bergab durch eine Rinne Richtung Westen, leider schon zu weich. Dann hieß es wieder anfellen und genüsslich durch lichten Wald und Latschen hinauf zum Halsl spuren, von da an auf dem Sommerweg in mäßiger Viecherei im tiefen Sulz bergan und später zum Birgitzköpfelhaus querend. Eine ruhige Runde, weg vom Skigebietstrubel, sehr zu empfehlen.

 

02.03. Mutterberger Seespitze

Mit dem Wissen, dass die Ruderhofspitze am Vortag beste Firnverhältnisse aufgewiesen hat, sollte es für uns am heutigen Tag noch eine Spur rassiger werden. Die Mutterberger Seespitze bietet eine südseitige Steilrinne par excellence, doch die vorgefundenen Verhältnisse waren eher suboptimal, 500Hm Skitragen war angesagt und zu guter letzt erreichten wir noch nicht mal die Scharte! 5m unterhalb war kein Fortkommen mehr möglich, die Schneemauer schlichtweg unüberwindbar, selbst verzweifelte Mantleversuche im grundlosen Schnee blieben erfolglos. Die fortgeschrittene Zeit trug ihresgleichen hinzu und so entschieden wir uns um 10:30Uhr mit der Abfahrt ohne Blick über die Scharte, ohne Gipfel, zu beginnen :-( dafür gabs nach dem ersten sehr steilen Stück ein paar nette Firnhänge und das beste: keine Menschenseele bei uns am Weg, gegenüber am Daunkopf und der Ruderhof wimmelte es geradeso von Tourengehern. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt...

 

 

03.03. Hoher Seeblaskogel

Nachdem der vorangegangene Tag uns müde Beine bescherte, sollten heute zumindest die Ski nicht mehr geschultert werden. Wo waren wir schon lange nicht mehr, wo haben wir nur kurze Anfahrt, wo gibts passable Firnhänge? Es sollte mal wieder das Sellrain werden. Das haben sich an diesem fantastischen Tag ca. 300 andere Menschen auch gedacht, der Parkplatz in Lüsens war um 6:30Uhr bereits knapp voll. Scharen zogen Richtung Fernerkogel, Längentaler, Seeblaskogel, Winnebacher,...viele kamen auch direkt vom Westfalenhaus. Welch Kontrast zum gestrigen Tag! Doch der grüne Tatzen Ferner belohnte mit feinem Firn (Abfahrt um 10:30Uhr) und im unteren schattigen Teil fanden wir überraschenderweise sogar noch Pulver! Lediglich der lange Weg hinaus war noch pickelhart, dafür liefs schnell und wir waren pünktlich um 12 Uhr zum Mittagessen wieder zu Hause:-)

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Naturfreunde Nachtskitourenrennen

24.02.2012, 19 Uhr

Start: Liftstation Grafenast, Ziel: Sportgasthof Hecher, Hochpillberg

Zum 3. Mal veranstalteten die Naturfreunde Schwaz den Nachtskitourenaufstieg bei der Liftstation Hochpillberg. An die 60 Teilnehmer mit Tourenski oder Schneeschuhen ausgerüstet, mit großen Ambitionen oder nur just for fun, waren am milden Freitag Abend am Start. 530Hm galt es zurück zulegen.

 

Gut organisiert und als Jedermann-Wettbewerb ausgelegt hatten die Teilnehmer sichtbar Gaudi, im Ziel gabs für jeden ein Zielsackerl, bei der Preisverleihung für jeden ein Präsent und mit der Durchschnitts- und Bestzeitwertung war der Anreiz zur Teilnahme wirklich für Jedermann und -frau garantiert. Ein familiäres Event mit hohem Spaßfaktor!

 

Martin Falkner, mein Tourenpartner, belegte den 10.Platz bei den Herren mit einer Zeit knapp unter 30min, ich konnte als 18. durchs Ziel laufen bzw. als 2. Dame mit 32:30min schweißgebadet das Ziel erreichen. Hochzufrieden für unser 1. Rennen:-)

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Schwaigberghorn von der Kelchsau

Vom kostenlosen Parkplatz in der Kelchsau, kurz vor der Mautschranken, welche den Weg in den langen und kurzen Grund freigibt, starten wir unsere Tour über sanfte Almwiesen und lichten Wald, typisch Unterland eben. Auch wenn diesmal das Wetter nicht recht mitspielt, viel Spaß, Gelächter und jede Menge Gesprächsstoff führen uns gemütlich über die breiten Flächen nach oben. Das Gelände ist durchwegs angenehm zu gehen, lediglich beim Gipfelaufbau ist bei dieser Tour Achtsamkeit angesagt. Es gibt so viele News auszutauschen mit Alice, unserer Freundin aus Studienzeiten, die mittlerweile in Gap in Frankreich lebt und kurzfristig auf Besuch in ihrer Heimat ist, so dass wir vor lauter Ratschen fast den Gipfel übersehen, denn am Schwaigberghorn steht oden neben dem Gipfelkreuz ein Wegweiser, irgendwie merkwürdig, oder?

 

Da die breiten Almwiesen nordostseitig ausgerichtet sind, bieten sie sogar bei der Abfahrt noch den ein oder anderen Abfahrtsspaß, Genusswedeln und kleine Zöpfe flechten steht auf dem Programm. Der obere Teil ist schon recht windbehandelt und sehr zerspurt, doch die Almwiesen lassen an ihren äußeren Enden noch einige nette Spuren zu.

 

Feine Tour für Gelegenheitsgeher oder einfach um nebeneinander zu gehen und zu Ratschen und dabei an der frischen Luft sein!

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Dawinkopf bei Strengen am Arlberg

Nach so vielen Tagen in der bitteren Kälte sollte es heute mal wieder eine "Sonnele-Skitour" werden. Sonne vom Start weg bis zum Gipfel und retour, welch Wohltat für die Glieder! Im Bereich der Almen hats sogar noch ganz brauchbaren Pulver, weiter oben hat leider der Wind zugeschlagen und den Pulver zu Plattenpulver degradiert. Vom Gipfel herrliche Aussicht heute auf Silvretta, Ötztaler Alpen, die Südtiroler Berg wie Ortler, Cevedale und Co und über den Arlberg hinüber bis in die Schweiz! Grandios. Und das Beste: ganz allein am Montag.

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LVS-Suche beim Adelshof

Es ist ein gutes Gefühl, sich mal wieder mit dem neuesten Stand der Technik auseinander gesetzt zu haben, was Lawinenverschütteten-

suche betrifft. Vorallem die komplexere Mehrfachverschüttung und das Ausschaufeln mittels Förderbandtechnik, sowie Unterschiede in der Bedienung der zahlreichen am Markt erhältlichen LVS-Geräte waren von großem Interesse. Und da trennt sich auch schon die Spreu vom Weizen! Wer seine Kameraden in kürzester Zeit finden will, der kommt wohl nicht um ein gut funktionierendes 3-Antennen-Gerät, solide Sonde und Alu-Schaufel herum. Finden wird man die Verschütteten mit jedem Piepsel, aber die Zeit zum Auffinden, ist eine ganz andere Geschicht...und billige Sonden, die beim ersten Aufziehen auseinanderbrechen wohl auch...

 

 

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Lafatscher Roßkopf

Eisige Kälte, dafür eine märchenhafte Stimmung überm Hall- und Inntal erwartete uns heute beim Aufstieg über die Herrenhäuser und das Lafatscher Joch hinauf zum Lafatscher Roßkopf. Wunderbar schillernd-glitzernde Schneekristalle in der Luft, verdammt viel Schnee auf den tiefwinterlichen Herrenhäusern und ein Gipfelbuch von 1953(!) waren heut sicherlich die Highlights, des wohl nicht allzu oft im Winter besuchten Roßkopfes.

Man kann halt nicht jeden Tag Pulver vom Feinsten haben...

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Schafseitenspitze im Navis

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Joel und Axamer Kögele

Ein trübes Wochenende mit tiefhängenden Wolken und Nebel bis in den Talboden, da lässt es sich wegen der Kontraste nur noch zwischen lichtem Wald und Wiesen mit Stadln Skitouren. Besonders das Unterland bietet für solche Tage reichlich Möglichkeiten, wir haben uns diesmal für Inneralpbach und den Joel entschieden. Immer gespurt findet man selbst im dichtesten Nebel zum Parkplatz zurück...nur den Gipfel, den hätten wir beinahe übersehen:-)

 

Für den Sonntag sollte es für unsere Wiener Kollegen keine lange Anfahrt mehr sein, steht ihnen doch noch die Heimfahrt bevor. Das Axamer Kögele verspricht für den zweiten "Nebelsuppentag" die richtige Wahl zu sein. Und siehe da, 200Hm unterm Gipfel lichtet sich das Grau und macht der Sonne Platz. Schöne Blicke übers Inntaler Nebelmeer stimmen uns wieder gnädig mit dem Wettergott und a bissl Powder hat der "X-Double" hinunter nach Axams für uns auch noch gehabt. Na dann...

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vordere Brandjochspitze SO-Couloir

vom Gramartboden hinein in den Höttinger Graben und über alte Lawinenreste hinauf zum Dryland, weiter über Braunegg und unter dem Sulzköpfl vorbei. Hier trafen wir auf 5 weitere Tourengeher, die von der Seegrube kommend hinüber spurten. Durch eine schmale Rinne hinauf zur Frau Hitt, teilweise Seilversicherungen mitbenützend weiter nach Westen über den Frau Hitt Sattel zum Ostgrat der vorderen Brandjochspitze, welcher ab der Mitte nur noch mittels stapfen und leichter Kletterei zu bewältigen ist.

 

Abfahrt direkt vom Gipfelkreuz in SO-Couloir, anfangs vielleicht 50°, dann aber flacher werdend 40-45°, zum Schluss weit auslaufendes Gelände 30-35° und in Breilaherriss hinunter in den Höttinger Graben.

 

Vom Gipfelkreuz bis hinunter zum Höttinger Graben feinster Powder! Eine der genialsten Abfahrten mit Tourenski, ever! Leider war bei mir die Kraft vom mühsamen Aufstieg bereits aufgezehrt, so dass die Abfahrt trotz bester Schneeverhältnisse in den Oberschenkeln mehr als brannte und einige Verschnaufpausen her mussten.

 

Zu Siebt heute auf dem Gipfel stehend sagt ziemlich viel über die derzeitigen stabilen Verhältnisse aus, nutzt sie!

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Hohe Munde Ostgipfel

Endlich bin auch ich heute mal auf der Munde mit Ski gestanden, ein lang gehegtes Skitourenziel ad acta gelegt. Wobei, die Tour ist so lässig, dass ich sie gern ein zweites Mal in Angriff nehme, wenn denn die Verhältnisse passen und das ist auch der Knackpunkt. Die Steilheit der Tour lässt nur einen stabilen Aufbau der Schneedecke zu.

Durch die ostseitige Ausrichtung der Tour heute noch wunderbar gesetzten Pulver dawuschen! Auch wenn schon sehr viele Spuren drein waren, die breite der Hänge lässt zum Glück viel Freiraum für eigene Spuren. Und eines muss ich schon auch zugeben, anspuren wollt ich die Munde nicht, die Steilheit der Tour lässt doch an manchen Stellen den Atem etwas ins Stocken geraten...

 

Für Tourengeher mit solider Spitzkehrentechnik sehr zu empfehlen!

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Glanderspitze

Von Piller im Pitztal über wunderschöne Wiesenhänge und lichten Lärchenbestand hinauf zu den äußerst sonnigen Hängen unter der Glanderspitze im Venetkamm. Wo nicht südseitig exponiert, findet man in windberuhigten Mulden noch feinen Pulver, Hänge mit steiler Südexponierung harschig, oben stark windbehandelt mit Gangln und "Plattenpulver". Kaum jemand unterwegs und durch die breiten Hänge immer genügend Platz zum Selberspuren und austoben. Bei den derzeitigen Minusgraden eine wirklich feine, aüßerst sonnige Skitour!

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Fotscher Windegg

So stell ich mir den Jänner vor: klirrende Kälte, klare Luft, lange Schatten und kalten Powder, garniert mit wärmenden Sonnenstrahlen, dazu keine Leute und keine Spuren.

 

Am Fotscher Windegg findet man noch diese Ruhe, wahrscheinlich schreckt der lange Forststraßenhatscher ab (dabei lässt es sich doch so fein plaudern nebeneinander in sanfter Steigung, so dass die 1,5h schneller vorüber sind, als wahrgenommen...). Oben stark abgeblasen und unlohnend, wir haben lieber die Sonnenhänge weiter rechts im Aufstiegssinne genossen, bis die Sonne um 15 Uhr hinter dem Windegg verschwand. Im Schatten momentan echt frostig!

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Kögele Skitour

Das nenne ich Lebensqualität:

kaum 15 Minuten Fahrtzeit am Morgen vom schattigen Axams hinüber zur Sonnenseite beim Weiler Taugert, oberhalb von Oberperfuss. Die Tourenski angeschnallt und hinaufgespurt über herrlich verschneite Wiesenhänge mit kleinen Stadln. Es folgt eine Waldpassage mit anschließendem Forststraßen-Hatscher, der allerdings mit rassigen Waldschneiseneinlagen abgekürzt werden kann. Oben dann wieder Sonne pur und traumhafte Rundumsicht ins Inntal, lediglich der starke, aber warme Wind setzt unserer Gipfelrast ein schnelles Ende. Feine Schwünge in gesetztem Schnee, teilweise sogar schon leicht firnig, bringen uns zurück zum Ausgangspunkt.

Punkt 14 Uhr sitze ich wieder an meinem PC und arbeite, mit einem Lächeln im Gesicht. 

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Patricia Schanne, MSc

Wanderleiterin SBV

Sportwissenschaftlerin

 

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