Skitour Forcella, Bedretto Süd

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Frühlingsskitour Glatten

Selten wurde mir der Kontrast der Jahreszeiten und ihre Schönheit und Faszination klarer vor Augen geführt als heute. 

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Forstberg

Glücklich, seelig, zufrieden und demütig. An Tagen wie diesen schätze ich ganz besonders das Privileg, auch unter der Woche unterwegs sein zu dürfen. Den Forstberg im tiefen Neuschnee der letzten Tage spuren zu dürfen, zumindest zu 80%, und das Ende April, es ist wie im Traum, doch ich darf die Hauptfigur spielen. 

 

Unbeschreiblich und mit Worten kaum wiederzugeben. Die Ruhe, die Stille begleitet mich auf Schritt und Tritt. Auch wenn es heute nur zögerlich vorwärts geht. Meine Beine sind noch müde von den letzten Tagen, der anfängliche Deckel auf dem Neuschnee kostet viel Kraft zum Durchtreten. Schliesslich, ab der Forstberghütte, wandelt sich das Weiss in sanften Genuss. Eigene Linien zu zeichnen, die Geländeform optimal ausnutzen und doch stetig an Höhe zu gewinnen, all dem gebe ich mich hin, ich bin live unterwegs im Traum. Balsam für die Seele.

 

Am Gipfel des Forstberges warten 2 Dohlen auf mich, sie spielen im Wind, umkreisen geschickt das Gipfelkreuz und landen jeweils einen Schritt näher. Sie warten gespannt auf meine Müsliriegel. Dankbar ziehen sie schliesslich von Dannen, für mich beginnt der Abfahrtsrausch in einer für diese Jahreszeit so untypischen weissen Winterwunderlandschaft...

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Claridenüberschreitung und Winterhorn

Winterhorn von Hospental mit 20cm frischem Neuschnee

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Skitouren im Piemont: Valle Maira

Als Stützpunkt empfiehlt sich die Unterkunft "Locanda Mistral" in Ponte Maira. Sie bietet beste und vorallem reichhaltige Küche, zentrale Lage und eine familiäre Atmosphäre. Der südtiroler Bergführer Renato gibt gerne Auskunft über Touren und Verhältnisse, man kann eine Skitourenkarte/einen Führer kaufen und nachmittags Sonne im Innenhof geniessen.

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Überschreitung Wäspen und mittlerer Griessstock

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Ortstock

Was für ein Hatsch! Aber was für ein imposanter und eindrücklicher Hatsch! Genau richtig, wenn das Wetter famos, aber die Schneequalität eher bescheiden ist. 

 

Bereits der Zustieg zur Glattalp wartet mit einigen Hürden und Schlüsselpassagen. Steile Hänge wollen traversiert werden, darüber thronen mächtige schattige Felswände mit tollen Eisformationen (weiss jemand was über diese Eis- und Mixedklettereien?!?). Kurze Steilaufschwünge mit Triebschneerinnen. Ein Zick-zack durch das Gewirr an Felsabbrüchen, wie gut, dass ich das Gelände vom Sommer her kenne und den Wanderwegverlauf in etwa noch im Kopf habe.

 

Die schneeweisse Glattalp empfängt uns mit reichlich Sonnenschein, aber auch mit dem Blick auf den elendsweit entfernten Ortstock. Zuhinterst sitzt er gegenüber dem HöchTurm und bildet mit dem Furggele, der Einschartung zwischen beiden Erhebungen, einen prächtigen Talabschluss.

 

Sanft geht es bergab zum Glattalpsee, was natürlich heisst, dass auf dem Rückweg die Felle wieder montiert werden müssen. Fast nichts erinnert daran, dass ein See unter den Füssen wabert, aber eben nur fast. Lange Risse, wir nennen sie den Glattalpgletscher, durchziehen das Gelände, wo der See sich abgesenkt und das Eis zerberstet und sich auftürmt. Fast wie Kontinentalplatten, die sich gegeneinander und übereinander schieben. Beeindruckend und zugleich mit einem mulmigen Gefühl überschreiten wir das Gewässer.

 

Die schneeweissen Hänge hinauf zum Furggele ziehen sich, der aufgeweichte Neuschnee vom Vortag klebt an den Fellen, es rutscht, es kostet Kraft. Dafür werden wir belohnt mit einer faszinierenden Szenerie und einsamer Landschaft. Sie ist jeden Schritt wert.

 

Kurz vorm Gipfel müssen wir die Ski für ein kleines Stück tragen, der Rücken ist recht abgeblasen und die plattige, mit Drahtseilen versicherte 3m Stelle wartet. Kleintrittig und rutschig, aber die Doppeldrahtseile schauen vertrauenserweckend aus, so dass der Weg zum höchsten Punkt in greifbare Nähe rückt. Endlich, nach bald 4 1/2h betreten wir die runde Kuppe des Ortstocks, ein prächtiger Aussichtsberg mit 360 Grad Panorama. Wow!

 

Mit der Abfahrt über die steile NW-Flanke versüssen wir unseren Tourentag, wenn auch der Schnee zu wünschen übrig lässt. Aber ja, man kann halt nicht alles haben...Dass der Rückweg sich dann schon noch recht zieht, muss ich wohl nicht zweimal sagen.

 

Wer Einsamkeit bei Touren liebt und auch Gefallen am Spuren hat, der sollte ruhig mal den Ortstock in sein Tourenprogramm aufnehmen. Keine Tour für jeden Tag, aber...hat schon was!

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Pfannenstock

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Brisengebiet

Niederrickenbach - Brisenhaus - Glattegrat - Redertenstock - Brisenhaus (Café & Kuchenstop) - Brisen - Haldigrat - Niederrickenbach

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Skitour Denalp-Storegg im Melchtal

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Skitouren/Trainingstouren in den zentralschweizer Voralpen

Laucherenstöckli

 

Auch wenn das Ende etwas jäh auf einem Skiliftgipfel endet, der Aufstieg dorthin zahlt sich allemal aus und auch egal von welcher Seite er in Angriff genommen wird. Drei wunderschöne Routen nach ergiebigen Neuschneefällen oder wenn die Lawinenlage mal wieder nichts anderes zulässt führen auf den Kulminationspunkt mit traumhafter 360Grad Rundsicht.

 

Route 1: Von Tschalun, kostenloser Parkplatz bei der Strassenverzweigung nach der Brücke, über sanfte Wiesen immer rechtshaltend (Piste überqueren) oder

Route 1a: von der Ibergereggstrasse hinter Tschalun, Parkplatz linkerhand immer freigeräumt, und direkt am Waldrand über die sanften Wiesen hoch

zum Treffpunkt der beiden Routen bei der Haarnadelkurve, die aus dem Wald kommt. Die Normalroute führt auf dem Waldweg entlang, eine direktere und zugleich idyllische Variante führt durch die Mördergruebi.

 

Route 2: Von der Ibergereggstrasse bei Unter Wandli (1288m) über flache Wiesen und lichten Wald

 

Route 3: Von Illgau

 

Tipp: Wer etwas mehr Höhenmeter machen möchte kann einfach die Routen miteinander kombinieren und so an einem einzigen Gupf viele Höhenmeter auf unterschiedlichem und abwechslungsreichen Terrain sammeln.

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Foisc im Ticino

Immer und immer wieder pilgern wir ins Ticino, zum Foisc. Lieblingstour? Jawoll, Lieblingstour, wenn es frisch geschneit hat und danach die grauen Wolken der Sonne Platz machen. Der Foisc ist immer angesagt, wenn das Lawinenradar unter Spannung steht, wenn gegenüber im Skigebiet noch Sprengungen am Laufen sind, wenn das bezaubernde Weiss richtig mächtig den lichten Wald bedeckt und Tonnen von Schneemassen auf einen Duscher gefallen sind.

 

Dann ist es an der Zeit durch die Röhre zu fahren und am Ausgang ins Sonnenlicht die erste Abfahrt zu nehmen. Der Foisc steht auf der Tagesordnung und wird garantiert nicht enttäuschen.

 

Und nur so am Rande, an Wedln und Kurvenfahren war heute nicht zu denken. Dafür dominierte heute umso mehr Straightline- und in Rücklage fahren und brusttiefes Schwimmen, falls der Ski verlorengehen sollte...

 

Ein perfekter Powderday mit lustiger Truppe und köstlichem Chäsfondue-Ausklang, dolce vita!

 

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Mändli

Einer dieser Tage, an dem das Warten um aus dem Nebel zu kommen, tausendfach belohnt wird. Kurz unterm Gipfelhang, nach einem völligen whiteout-Anstieg lichtete sich die Nebeldecke und machte dem blauen Himmel Platz. Ein Traum. Auch wenn der Gipfelaufenthalt wegen dem eisigen Wind etwas kürzer als geplant ausfiel, dafür zerpflügten wir gleich zweimal den perfekt geformten Gipfelhang.

 

Und noch ein Tipp für alle, die ungern auf den Gipfelschnaps verzichten: Bei der Alm auf halber Höhe gibts ein Kastl mit reichlich Proviant;-)

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Firsthöreli mit Natalia

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Skitour Maisander

Ein Hoch auf die Technik, ohne die wir heute schlichtweg auf unseren Platz an der Sonne hätten verzichten müssen...

 

Im whiteout des Morgens hoch über St.Jakob im Isenthal schlürfen wir durch lichten Wald. Tief verschneit, hoch winterlich, Eiskristalle zieren die grünen Nadeln, formen wilde Skulpturen oder baumeln starr an dünnen Ästchen. Gitschenen ist noch verschlafen, kein Wunder bei diesem dickichten Nebel. Ab der Sulztalhütte dann das, was sich so ganz und gar als whiteout schimpft. Keine Steine, keine Bäume oder Sträucher, nichts, womit das Auge einen Anhaltspunkt zur Orientierung finden würde. 

 

Eigentlich wäre hier spätestens der Umkehrpunkt angesagt gewesen, aber das Gelände lässt ein Navigieren mittels GPS zu. Nael zückt das Handhold gekonnt und wir schwenken in eine neue Richtung ein. Immer wieder tauchen schwache Konturen vor uns auf, wenn das Weiss in einen bläulichen Ton wechselt und uns die Hoffnung vermittelt, gleich die Nebeldecke zu durchbrechen.

 

Und siehe da, kurz unterhalb des Sinsgäuer Schoneggs (wo Sicht unbedingt notwendig ist um durch die grossen Wechten zu navigieren), zieht sich das Wolkenmeer zurück. Wir tauchen ein in eine windstille Welt aus Sonnenschein und blauem Himmel.

 

Mit gebuckelten Ski stapfen wir über die von Wind und Kälte stark bearbeitete Südrippe zum Maisander empor. Die Anraumgebilde unter unseren Füssen zerbröseln knirschend, teilweise sind sie wie Federn eines Vogels geformt. Der kalte Westwind zehrt an den Kräften, doch die Abfahrt vom Sinsgäuerjochli frohlockt bereits. Perfekt geformte, mit 5 alten Spuren gespickte Hänge warten auf uns. Schattiger, fluffiger Powpow, dem ich gleich mal auf halber Höhe einen Salto abgestatte. Vor lauter Freude und Gejauchze die Kontrolle verloren, ein Klassiker.

 

Etwas westlich von Pfaffen in der Sonne geniessen wir ein Päuschen, strahlen bis über beide Ohren. Schnell ist der Entschluss gefasst, noch ein wenig Richtung Brisen hinaufzuspuren. Im Wildalpeli ist dann endgültig Schluss, uns läuft die Zeit davon für eine Halbtagesbeschäftigung. Und ausserdem frohlockt die Abfahrt ein weiteres Mal. Durchs unverspurte Weiss zu fetzen, da können wir nicht widerstehen, denn oben auf dem Gipfel des Brisen warten bereits die ersten Anwärter auf eine Abfahrt.

 

Ein grandioses Ende einer rundum gelungenen Skitour, ohne Hektik, ohne Eile, ohne Trainingsgedanken, einfach nur ENJOY!

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Wildspitz Skitour

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Patricia Schanne, MSc

Wanderleiterin SBV

Sportwissenschaftlerin

 

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