Girenspitz über Chammhalde

Das Alpsteingebiet gewinnt besonders im Herbst an Attraktivität, wenn die Fernsicht weit und klar ist, denn kaum ein anderer Berg wie der Säntis oder der benachbarte, aber deutlich ruhigere Girenspitz, überzeugen mit so viel Weitsicht. Susanne und ich wählen den menschenleeren Anstieg von der Schwägalp über die Chammhalde, steile Grasschrofen sind zu bewältigen, eine Art Direttissima. Dabei ist der Pfad stets ausgetreten und mit roten Strichen gekennzeichnet, also kaum zu verfehlen. Immer wieder begegnen wir Steinböcken, die genüsslich die Aussicht und Ruhe geniessen zu scheinen, wie wir. Irgendwie bizarr, denn unweit chauffiert die Gondel Menschenmassen auf den höchsten Punkt, den Säntis-Gipfel und auch im Tal, auf der Schwägalp, werden Busse mit Scharen von Wanderern ausgeladen. Doch jedem das Seine...



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Wildspitz

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Rugghubelhütte

auf der Sonnseite Engelbergs unterwegs

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Hauser Exkursionen: Wanderwoche im Engadin und Bergell

Mit 5 abwechslungsreichen Touren über weite, saftig grüne Wiesenlandschaften, an dunkelblauen Bergseen vorbei und über bunte Geröllhalden mit tollem Panorama auf die höchsten Berge der Ostalpen lud die Bergwanderwoche im Engadin und Bergell von Hauser Exkursionen ein. Der Aufenthalt im Komforthotel Post in Bivio als Tourenstützpunkt rundete die Bergwanderwoche optimal für die 6 Teilnehmenden ab. Nicht nur der berühmte Maler Giovanni Segantini war von der Engadiner und Bergeller Berglandschaft beeindruckt, auch uns überwältigte Schönheit und Anmut der romantischen Graubündner Bergwelt...

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Segeltörn mit Paps am Ijsselmeer

Segeln - das Pendant zur Bergwelt


Tatsächlich, es gibt sie die Parallelen, die Schnittstellen zwischen Nord und Süd, flach und bergig-steil. Nicht nur Knotenkunde/Seiltechnik tragen Gemeinsamkeiten, sondern vielmehr herrscht auch dieselbe Intention bei den Ausübenden der jeweiligen Disziplin zu Wasser und zu Berg vor: Auf der Suche nach Freiheit, welche beide Lager in den gegensätzlichen Elementen Wasser und Fels finden.


Sie begegnen Kameradschaft und Zusammenhalt (eingespielte Seilschaft, eingespielte Mannschaft an Bord), spüren die Kraft der Natur und lernen Demut vor ihrer Gewalt und Schönheit zugleich. Die Dimension der Zeit verliert an Mächtigkeit, man richtet sich nach dem natürlichen Tagesablauf von Tag und Nacht, ordnet sich dem Wetter und den Verhältnissen vor Ort unter. Probleme des Alltags werden belanglos, das Hier und Jetzt nimmt an Intensität zu, erleben, spüren, gefangen sein im Dilirium des Moments, Raum und Zeit verschmelzen. 


Ich lausche, höre Regentropfen auf das Schiffsdach prasseln oder auf die Zeltplane, auf das Blech der Biwakschachtel, der Wind pfeipft durch die Planken, über die Reling, es surrt und schlägt, dabei werde ich sanft geschaukelt, in den Schlaf gewogen. 


Die Einfachheit, die Stille, die Friedlichkeit, die Exponiertheit gegenüber den Elementen. Man hat Zeit für Details beim Warten am Standplatz, aber auch beim Segeln übers weite Wasser. Wolken und Wellen beobachtend. Dann heisst es wieder blitzartig entscheiden und handeln in einem Milieu, das sich schlagartig ernsthaft und furchteinflössend präsentieren kann. Ein wahrer Lehrmeister, die Natur, wenn man sich nur darauf einlässt.


Parallelen gibt es auch bei den Leistungsmerkmalen, bei den einen sind es die Schwierigkeitsgrade und Höhenmeter, bei den anderen Seemeilen und Knoten. Wettbewerb, wenn ein Segelboot auf gleichem Kurs unterwegs ist, das Feld von hinten aufrollen; auch beim Skitourengehen, Mehrseillängenklettern, Bergsteigen, Wettbewerb, wenn es darum geht die vordere Seilschaft einzuholen. 





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Lago Ritom Runde

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Intersport Gipfeltreffen 2014 in Krün

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Schneeschuhwandern Alp Flix und Parsonz

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Patricia Schanne, MSc

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